Die Vorfahren
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Vorname:


Nachname:



Dr. med. Johann Peter Lotichius

männlich 1598 - 1669  (71 Jahre)


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  • Name Johann Peter Lotichius  [1, 2
    Titel Dr. med. 
    Geburt 8 Mrz 1598  Bad Nauheim, Hessen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • früher Nauheim
    Geschlecht männlich 
    Amt/Tätigkeit Geschichtsschreiber, Kaiserlicher Rat 
    Beruf Arzt 
    Tod 21 Mrz 1669  Frankfurt am Main, Hessen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Personen-Kennung I4381  kohlstaedt1
    Zuletzt bearbeitet am 3 Mrz 2024 

    Vater Nicolaus Lotichius,   geb. 6 Nov 1559, Schlüchtern, Hessen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 3 Mrz 1617, Bad Nauheim, Hessen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 57 Jahre) 
    Beziehung natural 
    Mutter Margarete Mörckel,   geb. 29 Jan 1566, Butzbach, Hessen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 14 Mrz 1641, Friedberg, Hessen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 75 Jahre) 
    Beziehung Stiefkind 
    Eheschließung 8 Aug 1586  Bad Nauheim, Hessen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    • früher Nauheim
    Familien-Kennung F491  Familienblatt  |  Familientafel

    Familie 1 Elisabeth von Hamel,   geb. 23 Okt 1606, Frankfurt am Main, Hessen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 24 Mai 1645, Butzbach, Hessen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 38 Jahre) 
    Eheschließung 2 Aug 1625  Frankfurt am Main, Hessen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Familien-Kennung F1842  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 3 Mrz 2024 

    Familie 2 Margarete Xyz   gest. vor 1625 
    Eheschließung 26 Mrz 1622  Hanau, Hessen Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Familien-Kennung F1841  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 3 Mrz 2024 

  • Ereignis-Karte
    Link zu Google MapsGeburt - 8 Mrz 1598 - Bad Nauheim, Hessen Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsEheschließung - 26 Mrz 1622 - Hanau, Hessen Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsEheschließung - 2 Aug 1625 - Frankfurt am Main, Hessen Link zu Google Earth
    Link zu Google MapsTod - 21 Mrz 1669 - Frankfurt am Main, Hessen Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen  : Adresse       : Ortsteil       : Ort       : Region       : (Bundes-)Staat/-Land       : Land       : Nicht festgelegt

  • Notizen 
    • Er hatte drei Söhne und sechs Töchter, welche sämtlich vor dem Vater ohne Nachkommen zu hinterlassen und meist schon im Kindesalter starben. Der Mannesstamm der "lateinischen Linie" der Lotichier ist daher am 21.3.1669 erloschen.

      1609-1614 Stipendiat und Schüler des von Abt Petrus Lotichius gegründeten Gymnasiums in Schlüchtern Professor der Medizin u.a. an der Universität Marburg, Arzt in Frankfurt am Main, Verfasser historischer Schriften (u.a. über den Abt Petrus Lotichius, 1640)

      Der Marburger Professor der Medizin Johann Peter Lotichius hat im Jahre 1640 sein Werk über den Abt Petrus Lotichius veröffentlicht. Als Schüler des Schlüchtemer Gymnasiums und Mitglied der weitverzweigten Familie der Lotichier, die so bedeutende Männer wie den schon erwähnten Neffen des Abtes PetrusLotichius Secundus oder den humanistischen Dichter Christian Lotichius, ebenfalls ein Neffe des Abtes, in ihren Reihen zählte, ist sein spezielles Interesse darauf ausgerichtet, das Lob seiner Vorfahren zu singen.

      Johannes Petrus Lotichius wurde 1598 in Nauheim geboren. 1619 in Basel zum Dr. med. promoviert, widmete er sich an verschiedenen Orten Hessens (1620 Hofmedicus zu Hanau)der ärztlichen Praxis und lehrte (1629) als Professor der Medizin in Rinteln, Marburg und Herborn. 1644 wurde er von Kaiser Ferdinand III. zum Rat und Historiographen ernannt, so daß er sich fortan ganz seiner schriftstellerischen Arbeit widmen konnte. Er starb 1669 in Frankfurt am Main. Das vielseitige Werk des späthumanistischen Gelehrten umfaßt unter anderem frühe Poemata (1620), panegyrische Dichtungen auf das Haus Habsburg, die Bibeldichtung Holofernes, medizinische Abhandlungen, eine zweibändige Petronausgabe (Satyricon : Super profligatis Neronianae tempestatis moribus: Commentariis, Sive Excursibus Medico-Philosophicis Itemque Notis ... adornatum ..., 1629), akademische Reden, zeitgeschichtliche Werke (zum Kriegsverlauf der Jahre 1631-1643 eine lateinische Darstellung, auf Deutsch das bei Merian erschienene Theatrum Europaeum, 5. Teil, für die Jahre 1643-1647), eine Verteidigung des weiblichen Geschlechts (Gynaicologia i.e. de nobilitate et perfectione sexus feminei. Rinteln 1630; deutsche Übersetzung: Frankfurt a. M. 1645). Er pflegte das Andenken des Dichters Petrus Lotichius Secundus (1528-1560), der sein Großonkel war, und edierte Schriften von dessen Bruder Christian (1530/1531-1568, Rektor der Klosterschule in Schlüchtern) wie auch von deren Onkel Petrus Lotichius (1501-1567), der das Kloster Schlüchtern als Abt der Reformation zuführte.

  • Quellen 
    1. [S38] Werner Kathrein, Kathrein, Werner, Die Bemühungen des Abtes Petrus Lotichius (1501 - 1567), (Name: Parzeller; Location: Fulda; Date: 1984;).

    2. [S81] August Heimpel (Hrsg.), Heimpel (Hrsg.), August, Stammbuch der Lotichier aus Schlüchtern, (Name: 1902;).